Häufig gestellte Fragen
Nach Thema filtern
Alle Fragen: 32 Fragen
Für welche Unternehmen und Organisationen ist Woop Technology der richtige Partner?
Wir arbeiten für KMU und wachsende Organisationen in der Schweiz und in ganz Europa sowie für Schweizer Gemeinden, Städte und öffentlichkeitsnahe Institutionen, die eine digitale Lösung neu bauen, modernisieren oder langfristig betreiben lassen wollen. Auch kleine, klar abgegrenzte Aufträge übernehmen wir.
MehrWeniger
Konkret sind es meist eine dieser Situationen: Ein KMU hat eine bestehende Lösung, die niemand mehr richtig betreut, und keine eigene IT-Abteilung, die das auffangen könnte. Eine wachsende Organisation merkt, dass Website und Einzeltools nicht mehr reichen und Plattform, Integrationen und stabiler Betrieb nötig werden. Eine Gemeinde oder Verwaltung braucht eine Website, ein Portal oder eine Fachanwendung, die den Anforderungen an Datenschutz, Barrierefreiheit und Betrieb im öffentlichen Sektor genügt. Oder ein Projektteam verfügt über eigene Kompetenzen und holt uns gezielt für Backend, Infrastruktur, Integration oder UX/UI dazu – auch neben einer bestehenden Agentur oder einem Generalunternehmer.
Von der Grösse her reicht das von einer technischen Analyse über wenige Tage bis zu Plattformprojekten, die wir langfristig weiterentwickeln und betreiben. Ein Mindestbudget gibt es nicht. Wir sind in der Schweiz ansässig und arbeiten für Organisationen in der ganzen Schweiz und in Europa, vor allem in Deutschland, Österreich und Ungarn; Projekte führen wir auf Deutsch, Englisch und Ungarisch durch.
Wie läuft die erste Kontaktaufnahme ab?
Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Sie schildern uns Ihre Ausgangslage – ein Pflichtenheft brauchen Sie dafür nicht. Eine Rückmeldung erhalten Sie innert zwei Arbeitstagen.
MehrWeniger
Hilfreich ist, wenn Sie uns vorab kurz mitteilen, worum es geht: Die Ausgangslage, bestehende Systeme, den gewünschten Zeitrahmen und bekannte Rahmenbedingungen wie einen Budgetrahmen, ein laufendes Beschaffungsverfahren oder politische Termine. Auch wer bei Ihnen entscheidet, ist für uns wichtig zu wissen. Am Gespräch nimmt von unserer Seite die Person teil, die Ihr Projekt später verantwortet – also jemand, der Ihre Fragen technisch beantworten kann.
Am Ende des Gesprächs erhalten Sie von uns eine Einschätzung, ob wir der geeignete Partner für Sie sind. Wenn ja, folgt entweder direkt eine Offerte (wenn der Umfang klar ist) oder der Vorschlag für eine kurze Analysephase (wenn er es nicht ist). Eine Offerte erhalten Sie in der Regel innert fünf Arbeitstagen; sie ist 30 Tage gültig.
In welchen Sprachen können wir mit Ihnen zusammenarbeiten?
Wir führen Projekte auf Deutsch, Englisch oder Ungarisch – vom ersten Gespräch über Offerten und Verträge bis zur Dokumentation. Ihre Website oder Anwendung ist an diese Sprachen nicht gebunden: Die Übersetzungen übernehmen wir. Auf Wunsch können Sie uns Übersetzungen bereitstellen.
MehrWeniger
Offerten, Verträge und Dokumentation sind verbindlich, und verbindlich schreiben wir nur in Sprachen, in denen wir jede Formulierung selbst beurteilen können. Deshalb gilt das auch für Anfragen über die französische oder italienische Fassung dieser Website. Im Kontaktformular wählen Sie die Sprache, in der wir Ihnen antworten.
Für die Inhalte Ihrer Website oder Anwendung gilt diese Einschränkung nicht. Übersetzungen in weitere Sprachen erstellen wir standardmässig mit. Möchten Sie uns lieber eigene Übersetzungen bereitstellen – etwa aus Ihrer Kommunikationsabteilung oder von einem Übersetzungsbüro –, bauen wir diese ein.
Müssen unsere Anforderungen bereits feststehen, bevor wir Sie kontaktieren?
Nein. Oft ist das Problem klar, aber noch nicht, welche Anforderungen sich daraus ergeben. Genau dabei unterstützen wir Sie – Anforderungen zu erarbeiten ist Teil unserer Arbeit, nicht deren Voraussetzung.
MehrWeniger
Dazu bieten wir Ihnen gern einen oder mehrere Workshops mit Ihrer Fachseite und, wo vorhanden, Ihrer IT an: Was soll erreicht werden, wer nutzt die Lösung, welche Prozesse hängen daran, welche technischen Rahmenbedingungen gelten? Daraus entsteht eine priorisierte Anforderungsliste (Muss/Kann) mit einer ersten Aufwandseinschätzung.
Das Ergebnis gehört Ihnen und ist bewusst so aufgebaut, dass es auch ohne uns weiterverwendbar ist: Als Grundlage für interne Entscheide, für einen Kredit- oder Budgetantrag oder als Basis für ein Pflichtenheft in einer Ausschreibung. Für öffentliche Auftraggeber gilt dabei ein Vorbehalt: Wenn wir das Pflichtenheft für ein Vergabeverfahren miterarbeiten, kann das eine Vorbefassung darstellen, die unsere spätere Teilnahme einschränkt. Das sprechen wir offen an, bevor wir beginnen.
Können wir zunächst eine Analyse beauftragen und erst danach über die Umsetzung entscheiden?
Ja. Analyse und Umsetzung sind getrennt beauftragbar. Die Analyse hat einen Fixpreis, das Ergebnis gehört Ihnen, und es gibt keine Verpflichtung, die Umsetzung mit uns zu machen.
MehrWeniger
Eine separate Analyse ist besonders dann sinnvoll, wenn der Zustand eines bestehenden Systems unklar ist, wenn die Entscheidung zwischen Modernisierung und Neubau ansteht, wenn der Aufwand sich erst nach einem Blick in Code und Infrastruktur seriös schätzen lässt – oder wenn Sie eine Ausschreibung vorbereiten und dafür belastbare Grundlagen brauchen.
Die Analyse umfasst je nach Fall Code, Architektur, Infrastruktur, Sicherheit, Datenflüsse und eingesetzte Drittanbieter. Sie endet mit einem schriftlichen Bericht: Ist-Zustand, Bewertung, Handlungsoptionen mit Aufwandsschätzung und einer klaren Empfehlung. Der Bericht ist so geschrieben, dass auch ein anderer Anbieter damit arbeiten kann.
Dauertypischerweise zwei bis vier WochenUmfangtypischerweise drei bis acht TageÜbernehmen Sie auch bestehende Systeme von anderen Anbietern?
Ja. Das ist einer der häufigsten Gründe, weshalb Organisationen zu uns kommen: Eine Website, ein Portal oder eine Fachanwendung läuft, aber niemand trägt mehr die Verantwortung dafür. Fehlende Dokumentation oder ein nicht mehr erreichbarer Entwickler sind kein Ausschlusskriterium – sie bestimmen nur, wie der erste Schritt aussieht.
MehrWeniger
Dieser erste Schritt ist eine Bestandesaufnahme: Wir sichern uns die Zugänge (Hosting, Domain, Code-Repository, Administrationsbereiche), verschaffen uns einen Überblick über Code, Architektur, Infrastruktur, Abhängigkeiten und Datenflüsse und dokumentieren den Ist-Zustand. Daraus entsteht eine Risikoeinschätzung: Wo bestehen Sicherheitslücken, welche Komponenten sind veraltet, welche Lizenzen sind betroffen und so weiter. Auf dieser Basis können wir beispielsweise wie folgt fortfahren: Stabilisieren und betreiben, schrittweise modernisieren oder ablösen – je nach Zustand des Systems auch anders.
Von Ihnen brauchen wir dafür vor allem die vorhandenen Zugänge, und eine Ansprechperson, die das System aus Anwendersicht kennt. Wenn der Wechsel von einem anderen Anbieter ansteht, begleiten wir die Übergabe. Und wenn wir während der Analyse auf kritische Sicherheitsprobleme stossen, informieren wir Sie umgehend und stimmen Sofortmassnahmen ab, bevor wir fortfahren.
Wie können Gemeinden und öffentliche Auftraggeber Woop Technology beauftragen?
Je nach Auftragswert freihändig, über ein Einladungsverfahren oder eine offene Ausschreibung – wir nehmen an allen drei teil, auch als Unterauftragnehmer oder in einer Bietergemeinschaft.
MehrWeniger
Welches Verfahren gilt, richtet sich nach dem Auftragswert und dem Beschaffungsrecht Ihres Kantons (IVöB und kantonale Ausführungsgesetze). Aufträge in dieser Grössenordnung liegen häufig im freihändigen Bereich oder im Einladungsverfahren; an offenen Ausschreibungen beteiligen wir uns über simap.ch. Mit den Vertrags- und AGB-Vorlagen der öffentlichen Hand arbeiten wir; abweichende Punkte klären wir vor der Unterzeichnung. Wenn wir Sie schon bei der Definition der Anforderungen unterstützt haben, klären wir die Frage der Vorbefassung offen, bevor ein Verfahren beginnt.
Mit welchen Kosten müssen wir für unser Projekt rechnen?
Das hängt vom Umfang ab – deshalb gibt es keine Preisliste, aber eine klare Preislogik: Geschätzter Aufwand mal Stundensatz, entweder als Fixpreis oder nach Aufwand mit Kostendach. Einen Anhaltspunkt geben unsere Referenzen: Bei Kundenprojekten nennen wir dort den Budgetrahmen.
MehrWeniger
Einige der grössten Kostentreiber sind üblicherweise der Funktionsumfang, die Zahl und Komplexität der Integrationen, die Datenmigration, der Design-Anspruch, der Zielstandard bei der Barrierefreiheit und die Sicherheitsanforderungen. Hosting, Lizenzen und Leistungen Dritter weisen wir immer als separate Positionen aus; die laufenden Betriebskosten stehen getrennt von den Projektkosten.
Eine Offerte von uns enthält den definierten Umfang, die Annahmen, die darin enthaltenen und nicht enthaltenen Leistungen, den Zeitplan und die Zahlungsmodalitäten. Für Gemeinden und öffentliche Stellen liefern wir Zahlen, die sich für Budget- und Kreditanträge eignen – ein Kostendach, getrennt nach einmaligen und wiederkehrenden Kosten –, und teilen Projekte auf Wunsch in Phasen auf, die sich über mehrere Budgetjahre verteilen lassen.
Bieten Sie Fixpreise an oder rechnen Sie nach Aufwand ab?
Beides. Ein Fixpreis ist möglich, sobald der Umfang klar definiert ist – meist nach einer Analyse- oder Konzeptphase. Bei offenen Anforderungen arbeiten wir nach Aufwand mit einem Kostendach.
MehrWeniger
Ein Fixpreis setzt voraus, dass Anforderungen und Abnahmekriterien schriftlich festgehalten sind. Alles darüber hinaus wird als Änderungsantrag behandelt. Der Vorteil ist Planungssicherheit: Sie kennen den Betrag, bevor die Umsetzung beginnt, und können ihn budgetieren und beantragen.
Nach Aufwand arbeiten wir mit transparenter Zeiterfassung, einem vertraglich festgelegten Kostendach, regelmässigen Berichten über Aufwand und Restbudget und der Möglichkeit, das Projekt an den vereinbarten Punkten zu beenden. Aufwandsnachweise erhalten Sie in jedem Modell.
In der Praxis kombinieren wir oft beides: Fixpreis für Analyse und Konzept, danach ein Fixpreis für die Umsetzung auf Basis des Konzepts.
Wie gehen Sie mit Budgetabweichungen und zusätzlichen Anforderungen um?
Wir arbeiten nie ausserhalb des vereinbarten Umfangs ohne Ihre vorherige Freigabe. Änderungen werden als Änderungsantrag mit Aufwand und Auswirkung auf Termin und Budget dokumentiert – Sie entscheiden, ob er umgesetzt wird.
MehrWeniger
Dahinter stehen einige feste Mechanismen: Ein schriftliches Umfangsdokument mit Abnahmekriterien, eine Priorisierung in Muss und Kann, offen ausgewiesene Reserven statt versteckter Puffer, regelmässige Berichte über Aufwand gegenüber Budget und eine Frühwarnung, sobald sich eine Abweichung von mehr als 10 Prozent abzeichnet – lange bevor das Budget erreicht ist.
Änderungen während eines Projekts sind normal: Rahmenbedingungen verschieben sich, am Markt oder in der Gesetzgebung tut sich etwas, neue Anforderungen kommen von aussen dazu – das lässt sich nicht vollständig vorhersehen. In iterativ geführten Projekten tauschen wir neue Anforderungen bevorzugt gegen weniger wichtige aus, statt sie zu addieren. Für Gemeinden ist das besonders relevant: Ein Nachtragskredit ist politisch heikel, und wir informieren so früh, dass er vermeidbar bleibt.
Wie läuft ein Projekt bei Woop Technology ab?
In fünf Schritten: Erstgespräch, Analyse und Konzept, Umsetzung in Iterationen, Abnahme und Go-live, dann Betrieb. Gearbeitet wird in zweiwöchigen Iterationen; nach jeder sehen Sie den aktuellen Stand.
MehrWeniger
Nach dem Kickoff, in dem Rollen, Kommunikationswege und Entscheidungsprozesse festgelegt werden, arbeiten wir in zweiwöchigen Iterationen. Nach jeder Iteration stellen wir Ihnen den aktuellen Stand bereit – auf Wunsch auf einer Testumgebung –, sodass Sie den Fortschritt selbst nachvollziehen können. Entscheide halten wir schriftlich fest, Anforderungen und Änderungen werden in einem gemeinsam einsehbaren System geführt. Meilensteine schliessen mit einer formalen Abnahme ab. Vor dem Go-live folgen die Abnahmetests und, wo nötig, eine Schulung; für die Startphase vereinbaren wir auf Wunsch eine erhöhte Verfügbarkeit.
Wie lange dauert die Umsetzung eines Projekts?
Kleine Projekte dauern meist wenige Wochen, Websites typischerweise zwei bis vier Monate. Bei individuellen Anwendungen und Plattformen hängt die Dauer vom Umfang und den Anforderungen ab. Nach der Analyse können wir Ihnen eine verlässliche Zeiteinschätzung geben.
MehrWeniger
Wie lange ein Projekt dauert, hängt vor allem vom Funktionsumfang, der technischen Komplexität und den erforderlichen Integrationen ab. Auch die Verfügbarkeit von Inhalten und Daten sowie die Geschwindigkeit, mit der Entscheidungen und Freigaben erfolgen, beeinflussen den Zeitplan.
Nach der Analyse erstellen wir einen Projektplan mit den vorgesehenen Phasen und Meilensteinen. Bei grösseren Vorhaben können wir die Umsetzung in mehrere Etappen aufteilen, sodass erste Funktionen bereits genutzt werden können, während weitere Teile noch entwickelt werden.
Bei öffentlichen Auftraggebern muss zusätzlich die Dauer eines allfälligen Beschaffungsverfahrens berücksichtigt werden.
Wer ist während des Projekts unsere Ansprechperson?
Im Normalfall verantwortet eine Person Ihr Projekt durchgehend – technisch, in der Analyse und im Produktmanagement – und ist zugleich Ihre Ansprechperson. Eine Zwischenschicht aus Account Management gibt es bei uns nicht.
MehrWeniger
Diese Person ist Ihr Gegenüber für Termine, Budget und Entscheide ebenso wie für fachliche und technische Fragen – ohne Umweg über ein Protokoll oder eine weitere Stelle. Für Abwesenheiten ist eine Stellvertretung geregelt, die das Projekt kennt.
Nach dem Go-live wechselt der Kontakt nicht in eine anonyme Hotline: Supportanfragen laufen über unser Ticketsystem, per E-Mail oder Telefon und landen bei Personen, die Ihr System kennen. Wo immer möglich, betreuen dieselben Personen ein System vom Projekt bis in den Betrieb – das ist einer der Gründe, weshalb wir Betrieb überhaupt anbieten.
Wie viel Zeit müssen wir selbst für das Projekt einplanen?
In aktiven Phasen typischerweise zwei bis vier Stunden pro Woche; das Vorgehen passen wir an die Kapazität Ihres Teams und Ihrer Projektverantwortlichen an. Wir brauchen eine Ansprechperson, die berechtigt ist, Entscheidungen zu treffen und Freigaben zu erteilen, sowie fachliches Feedback.
MehrWeniger
Drei Rollen sind wichtig, die auch in einer Person zusammenfallen können: Jemand, der über Budget und Freigaben entscheidet; jemand, der die fachlichen Prozesse und Inhalte kennt und Zwischenstände testet; und eine IT-Ansprechperson für Zugänge und Infrastruktur – das kann auch Ihr externer IT-Dienstleister sein.
Der Aufwand verteilt sich ungleich: In der Analysephase brauchen wir Sie intensiv, in der Umsetzung nur punktuell für Rückfragen und Zwischenabnahmen, bei der Abnahme wieder mehr. Wenn Ihre Kapazität knapp ist, übernehmen wir zusätzliche Aufgaben wie die Inhaltsmigration, die Koordination der Tests oder die Projektleitung auch auf Ihrer Seite. Workshops führen wir gerne auch bei Ihnen vor Ort durch; wo es sinnvoll ist und Ihre Infrastruktur es zulässt, auch remote – das spart Zeit und Kosten. Der laufende Austausch läuft in der Regel remote.
Können Sie mit unserem IT-Team und bestehenden Dienstleistern zusammenarbeiten?
Ja. Wir arbeiten iterativ und passen uns an – agil, hybrid oder klassisch phasenorientiert, auch in HERMES-geführten Projekten mit deren Phasen, Ergebnissen und Rollen. Mit interner IT und bestehenden Dienstleistern arbeiten wir als Teil des Teams, nicht daneben.
MehrWeniger
Wir kennen HERMES und richten uns danach: In solchen Projekten liefern wir die vorgesehenen Ergebnisse in der vorgegebenen Form – von der Studie über Konzept und Realisierung bis zur Einführung – und besetzen die Rollen, die Ihr Projekthandbuch vorsieht. Ein agiles Vorgehen innerhalb der HERMES-Phasen ist dabei möglich und heute üblich. In Scrum-Umgebungen übernehmen wir die entsprechenden Rollen und arbeiten in Ihren Sprints und Werkzeugen mit.
Bei der Zusammenarbeit mit Ihrer internen IT oder Ihrem bestehenden IT-Dienstleister klären wir zu Beginn die Verantwortlichkeiten – typischerweise betreibt der Dienstleister die Infrastruktur und wir die Anwendung. Neben einer Agentur oder einem Generalunternehmer übernehmen wir einen klar abgegrenzten Teilbereich, etwa Backend, Infrastruktur oder Integration. Soll Ihr eigenes Entwicklungsteam die Lösung später übernehmen, planen wir Dokumentation, gemeinsames Arbeiten am Code und Schulung von Anfang an ein.
Lässt sich unser bestehendes System schrittweise modernisieren, oder ist eine Neuentwicklung notwendig?
Nicht zwingend. Häufig ist Stabilisieren und schrittweise Modernisieren günstiger und risikoärmer als ein Neubau. Einen Relaunch empfehlen wir nur, wenn er sich rechnet – und das zeigen wir Ihnen mit Zahlen.
MehrWeniger
Für einen Neubau oder Relaunch sprechen üblicherweise die folgenden Gründe: Die eingesetzte Technologie erhält keine Sicherheitsupdates mehr, die Architektur trägt die neuen Anforderungen nicht, jede Erweiterung wird unverhältnismässig teuer, oder die Betriebskosten übersteigen die eines neuen Systems. Trifft davon nichts zu, gehen wir schrittweise vor: Zuerst absichern (Updates, Backups, Monitoring), dann einzelne Komponenten ersetzen – etwa ein Frontend, eine Schnittstelle oder die Datenbank – und bei Bedarf mehrere gewachsene Einzellösungen zu einem System konsolidieren.
Der Vorteil dieses Weges: Der Betrieb läuft weiter, die Kosten verteilen sich über mehrere Budgetjahre und erste Verbesserungen sind schnell spürbar. Der Preis dafür ist eine Übergangsphase mit einem Mischsystem, die sauber dokumentiert sein muss. Welche Variante für Sie passt, entscheiden Sie auf Basis einer transparenten Gegenüberstellung von Kosten, Risiken und Nutzen, die sich aus unserer Analyse ergibt.
Wann ist eine individuelle Softwarelösung sinnvoller als eine Standardlösung?
Wenn ein Prozess Ihr Kerngeschäft betrifft und Standardsoftware ihn nur mit Kompromissen oder teuren Anpassungen abbildet – oder wenn mehrere Systeme verbunden werden müssen.
MehrWeniger
Wir prüfen mit Ihnen unter anderem die folgenden Fragen: Unterscheidet Sie dieser Prozess von anderen, oder ist er austauschbar? Deckt ein Standardprodukt 80 Prozent des Bedarfs ohne Verrenkungen ab? Wie verhalten sich Lizenzkosten über fünf bis zehn Jahre zu Entwicklung plus Betrieb? Gibt es Anforderungen an Datenhoheit und Datenstandort, die Standardprodukte nicht erfüllen? Und wie viele bestehende Systeme müssen angebunden werden?
Typische Fälle für individuelle Lösungen sind Kundenportale und Self-Service-Plattformen, interne Fachanwendungen, die Automatisierung von Prozessen mit Medienbrüchen und Integrationsschichten zwischen ERP, CRM und Fachsystemen. Oft ist die beste Antwort hybrid: Ein Standardprodukt als Basis, ergänzt um eine individuelle Komponente genau dort, wo es sich lohnt.
Können wir mit einem MVP starten und die Lösung später erweitern?
Ja. Ein MVP mit den wichtigsten Funktionen reduziert das Risiko und liefert früh Nutzen. Wir bauen ihn so, dass er erweitert werden kann – es ist kein Wegwerfprototyp.
MehrWeniger
Wir unterscheiden zwei Dinge: Ein Prototyp macht Abläufe und Oberflächen früh sichtbar, damit sie mit echten Nutzerinnen und Nutzern geprüft werden können – bei uns entsteht er in der Regel direkt im Code und nicht in einem separaten Design-Werkzeug. Ein MVP ist bereits produktiv einsetzbar, bewusst auf das Wesentliche reduziert. Beides kann sinnvoll sein; oft folgt das eine auf das andere. Fehlt ein Umsystem – etwa ein Test-ERP –, simulieren wir es anhand seiner Schnittstellenbeschreibung, damit die Entwicklung nicht darauf warten muss.
Damit aus dem MVP kein technischer Engpass wird, achten wir von Anfang an auf eine modulare Architektur, saubere Datenmodelle, dokumentierte Schnittstellen, etablierte Technologien und automatisierte Tests. Was später hinzukommen soll, planen wir in einer Roadmap in Phasen – so lässt sich auch das Budget über mehrere Jahre verteilen. Nach dem MVP werten wir gemeinsam Rückmeldungen aus, priorisieren neu und entwickeln weiter.
Können Sie unsere bestehenden Systeme und Anwendungen miteinander verbinden?
Ja. Wir binden ERP-, CRM- und Fachsysteme, Microsoft-365- oder Google-Dienste und Identity-Systeme für Single Sign-on an – über vorhandene APIs oder, wo keine bestehen, über Dateischnittstellen, Datenbankzugriffe oder eine eigene Zwischenschicht.
MehrWeniger
Am Anfang einer Integration steht in der Regel eine Schnittstellenanalyse: Welche Daten fliessen in welche Richtung, wie aktuell müssen sie sein, wer ist das führende System? Bietet ein System keine moderne API, gibt es meist andere Wege: Regelmässige Exporte und Importe, eine Synchronisation auf Datenbankebene oder – als letztes Mittel – eine Automatisierung der Benutzeroberfläche, bei der ein Skript die Anwendung so bedient, wie es ein Mitarbeitender tun würde, etwa um Daten regelmässig zu exportieren. Bei proprietären Systemen arbeiten wir mit dem Hersteller zusammen.
Für Single Sign-on integrieren wir bestehende Identity- und Access-Management-Systeme über die gängigen Standards OpenID Connect, OAuth 2.0 und SAML, sodass Ihre Mitarbeitenden ihre gewohnten Zugänge nutzen. Eigene Schnittstellen, die wir entwickeln, dokumentieren wir nach gängigem Standard (OpenAPI), damit sie später unabhängig von uns weiterentwickelt werden können. Daten aus Altsystemen übernehmen wir inklusive Bereinigung.
Wie stellen Sie bei einer Migration oder einem Relaunch sicher, dass Daten und bestehende Funktionen erhalten bleiben?
Das neue System wird parallel aufgebaut, Daten werden migriert und geprüft, und erst dann erfolgt ein gesteuerter Wechsel mit Rückfalloption. Bestehende URLs, Domains, E-Mail-Dienste und Schnittstellen bleiben erhalten oder werden sauber umgeleitet.
MehrWeniger
Am Anfang steht ein Inventar: Inhalte, Daten, URLs, Integrationen, Domains, DNS-Einträge und E-Mail-Dienste. Inhalte und Daten migrieren wir, führen Testmigrationen durch und gleichen die Ergebnisse ab, bevor die produktive Migration stattfindet. Auf Wunsch stellen wir ein Staging-System bereit – für die Dauer des Projekts oder dauerhaft –, auf dem Sie den neuen Stand vorab prüfen können; es ist für Suchmaschinen gesperrt, alles Übrige lässt sich dort testen. Für die Suchmaschinen-Sichtbarkeit erstellen wir ein Weiterleitungskonzept (301-Redirects für jede bisherige URL), aktualisieren Sitemaps und überwachen nach dem Go-live Fehlerseiten, Rankings und Logs.
Der eigentliche Wechsel erfolgt in einem Zeitfenster ausserhalb der Hauptnutzung. Das alte System bleibt bis nach der Abnahme lauffähig, sodass wir jederzeit zurückschalten könnten. Bestehende Schnittstellen laufen bei Bedarf in einer Übergangsphase gegen beide Systeme, bis alle abhängigen Prozesse umgestellt sind.
Wie stellen Sie die Qualität während der Entwicklung und vor der Inbetriebnahme sicher?
Mit automatisierten Tests, Code Reviews nach dem Vier-Augen-Prinzip, getrennten Test- und Produktionsumgebungen und einer formalen Abnahme durch Sie – bevor etwas live geht.
MehrWeniger
Je nach Lösung setzen wir Unit-, Integrations- und End-to-End-Tests ein, ergänzt um Performance-Tests und Prüfungen auf verschiedenen Browsern und Geräten. Jede Änderung durchläuft automatisch die Tests und ein Review durch eine zweite Person, bevor sie freigegeben wird. Eine Testumgebung, auf der Sie Zwischenstände selbst prüfen können, empfehlen wir für die Dauer des Projekts; sie wird separat beauftragt und kann danach wieder abgeschaltet werden.
Die Abnahme folgt vorher vereinbarten Kriterien: Sie testen in einer definierten Phase, gefundene Fehler werden nach Schwere klassiert und mit festgelegten Fristen behoben, und erst nach Ihrer Freigabe erfolgt der Go-live. Technische Entscheide halten wir in kurzen Architekturnotizen (ADR) fest; zum Abschluss erhalten Sie eine technische Dokumentation und ein Betriebshandbuch.
Können Sie unsere Website nach den geltenden Anforderungen an die Barrierefreiheit umsetzen?
Ja – abhängig davon, was Ihr Projekt braucht. Zielstandard ist eCH-0059 beziehungsweise WCAG 2.1 auf Stufe AA; Umfang und Prüfverfahren legen wir pro Projekt fest, denn Barrierefreiheit ist ein eigener Aufwand, der explizit beauftragt wird. Geprüft wird automatisiert und manuell.
MehrWeniger
Für Gemeinden und öffentliche Stellen bestehen rechtliche Vorgaben zur Barrierefreiheit, die je nach Kanton unterschiedlich ausfallen; der Schweizer Standard eCH-0059 verweist dafür auf WCAG 2.1 AA. Ist Barrierefreiheit Teil des Auftrags, berücksichtigen wir sie bereits im Design (Kontraste, Struktur, Fokusführung), in der Entwicklung (semantisches HTML, Tastaturbedienbarkeit, korrekte Auszeichnung von Formularen und Komponenten) und in der Prüfung: Automatisierte Tests, manuelle Tests mit Tastatur und Screenreader und auf Wunsch eine externe Prüfung durch eine unabhängige Fachstelle. Barrierefreiheit kann als Abnahmekriterium vereinbart werden.
Bestehende Websites prüfen wir in einem Audit und zeigen, was zu tun ist. Die Komponenten, die wir ausliefern, sind barrierefrei gebaut; ob eine Seite es bleibt, entscheidet sich danach in der Redaktion – bei der Wahl der Komponenten, bei Alternativtexten, Überschriftenstruktur und hochgeladenen Dokumenten. Darum schulen wir Ihre Redaktion im Erstellen zugänglicher Inhalte und unterstützen technisch bei der Accessibility-Erklärung. Beachten Sie zusätzlich, dass sich Inhalte Dritter und bestehende PDF-Bestände gegebenenfalls nicht per Knopfdruck barrierefrei machen lassen.
Übernehmen Sie auch den laufenden Betrieb und die Wartung unserer Lösung?
Nein – für uns beginnt mit dem Go-live die zweite Hälfte der Arbeit. Wir betreiben Lösungen dauerhaft: Hosting, Sicherheits- und Framework-Updates, Monitoring, Backups und Support. Sie können den Betrieb aber auch anders vergeben.
MehrWeniger
Ein Wartungsvertrag bei uns umfasst regelmässige Updates von Betriebssystem, Frameworks, Bibliotheken und Abhängigkeiten inklusive des zeitnahen Schliessens bekannter Sicherheitslücken; Monitoring mit Alarmierung, damit wir Störungen bemerken, bevor Sie oder Ihre Kunden es tun; Backups mit getesteter Wiederherstellung; angekündigte Wartungsfenster; eine Dokumentation aller Änderungen am produktiven System; und auf Wunsch einen Betriebsbericht mit Verfügbarkeit, eingespielten Updates und offenen Punkten.
Auch Systeme, die nicht von uns stammen, nehmen wir in die Wartung auf – nach einer Prüfung, damit wir wissen, wofür wir Verantwortung übernehmen. Eine Betriebsübernahme läuft in drei Schritten: Analyse, Absicherung des Ist-Zustands, Übernahme in den regulären Betrieb. Betrieb und Wartung können Sie auch ohne ein vorangehendes Entwicklungsprojekt bei uns beauftragen.
Mit welchen laufenden Kosten müssen wir für Hosting, Wartung und Support rechnen?
Betrieb wird als monatliche oder jährliche Pauschale verrechnet, abhängig von Hosting, Wartungsumfang und Support-Stufe. Hosting-, Lizenz- und Drittkosten weisen wir separat und ohne versteckte Margen aus.
MehrWeniger
Eine Betriebspauschale umfasst typischerweise Hosting und Infrastruktur, die Wartung (Sicherheits- und Framework-Updates, Monitoring, Backups), ein Support-Kontingent und die vereinbarten Reaktionszeiten. Separat verrechnet werden Lizenzen von Drittanbietern sowie Weiterentwicklungen, die über den Betrieb hinausgehen.
Für Ihre Budgetplanung liefern wir eine feste Zahl für die wiederkehrenden Kosten, normalerweise mit einer Laufzeit von zwölf Monaten und drei Monaten Kündigungsfrist.
Welche Support- und Reaktionszeiten bieten Sie bei technischen Störungen an?
Bei kritischen Störungen reagieren wir im Standard innert zwei Stunden während der Supportzeiten von Montag bis Freitag, 08 bis 17 Uhr. Es gibt abgestufte Support-Modelle mit vertraglich festgelegten Reaktionszeiten und einem definierten Eskalationsweg. Für kritische Systeme vereinbaren wir auf Wunsch eine Bereitschaft ausserhalb der Supportzeiten.
MehrWeniger
Supportanfragen werden nach Auswirkung priorisiert:
P1System nicht nutzbar oder SicherheitsvorfallP2Wichtige Funktion gestört, Umgehung möglichP3Fehler ohne Auswirkung auf den BetriebP4Anfragen und WünscheFür jede Stufe gelten eine Reaktions- und eine Zielzeit für die Behebung, die im Vertrag stehen. Meldewege sind Ticketsystem, E-Mail und Telefon, und wenn eine Störung nicht in der erwarteten Zeit gelöst ist, greift ein Eskalationsprozess bis zur Geschäftsleitung.
Ausserhalb der Supportzeiten überwacht das Monitoring die Systeme weiter und alarmiert automatisch; bearbeitet werden die Meldungen am nächsten Arbeitstag, sofern keine Bereitschaft vereinbart ist. Kritische Sicherheitslücken in eingesetzten Komponenten schliessen wir im Standard innert 48 Stunden, unabhängig vom regulären Wartungsrhythmus. Wiederherstellungszeit (RTO) und maximaler Datenverlust (RPO) können vertraglich vereinbart werden.
Bieten Sie Hosting in der Schweiz an, und wo werden unsere Daten gespeichert?
Ja, wenn Ihr Vorhaben es verlangt: Der Standard für Websites ist Hosting innerhalb der Europäischen Union, ergänzt um einen etablierten Cloud-Dienst für den E-Mail-Versand – kosteneffizient, und es laufen keine kritischen Daten darüber. Muss ein System vollständig vor Zugriffen aus der EU und den USA geschützt sein, richten wir es bis hinunter zu den einzelnen Anbietern in der Schweiz ein. Daten, Backups und Logs liegen jeweils am gewählten Standort, Backups verschlüsselt.
MehrWeniger
Welche Variante sinnvoll ist, empfehlen wir Ihnen anhand der Daten, die verarbeitet werden: Für eine Website ohne besondere Schutzbedürfnisse ist ein Standort in der EU die kosteneffiziente Wahl und datenschutzrechtlich unproblematisch; den transaktionalen E-Mail-Versand übernimmt dabei AWS SES mit Verarbeitung in Irland. Sobald Personendaten aus einer Verwaltung, besonders schützenswerte Daten oder kantonale Vorgaben im Spiel sind, empfehlen wir den Daten- und Verarbeitungsstandort Schweiz – dann wählen wir jeden beteiligten Dienst, vom Rechenzentrum bis zum E-Mail-Versand, so aus, dass Daten und Zugriffe das Land nicht verlassen. Unsere eigene Infrastruktur steht heute in Deutschland, also innerhalb der EU; dort laufen auch Monitoring und Logging.
Backups werden täglich erstellt und verschlüsselt an einem vom Betrieb getrennten Standort gespeichert. Als Standardrichtlinie bewahren wir sie 30 Tage auf; je nach System und Backup-Verfahren gilt eine längere Aufbewahrung, und ältere Stände werden regelmässig bereinigt. Die Wiederherstellung wird getestet; den Rhythmus legen wir je System fest. Logs werden rotiert und verschlüsselt gesichert; Monitoring-Daten sind in der Regel unkritisch. Eine Liste der eingesetzten Unterauftragnehmer erhalten Sie auf Anfrage und als Bestandteil des Auftragsbearbeitungsvertrags. Wo einzelne Dienste – etwa für E-Mail-Versand oder Entwicklungswerkzeuge – Daten ausserhalb des gewählten Standorts verarbeiten könnten, legen wir das offen und bieten eine Alternative, wenn Ihre Anforderungen das verlangen.
Sie können auch bei Ihrer bestehenden Hosting-Infrastruktur bleiben oder uns Ihre eigene Cloud- oder Server-Umgebung betreiben lassen. Hosting und Entwicklung lassen sich getrennt beziehen. Und weil wir auf Standardtechnologien setzen, ist ein späterer Wechsel des Hosting-Anbieters ohne Neuentwicklung möglich.
Wie berücksichtigen Sie den Datenschutz und die geltenden gesetzlichen Anforderungen?
Wir richten uns nach dem Schweizer Datenschutzgesetz, bei Gemeinden und öffentlichen Stellen nach dem jeweils geltenden kantonalen Datenschutzrecht und, wo Ihre Tätigkeit es verlangt, nach der DSGVO. Auftragsbearbeitungsverträge schliessen wir ab und liefern die dafür nötigen Angaben: Unterauftragnehmer, technische und organisatorische Massnahmen, Datenstandorte.
MehrWeniger
Ein Auftragsbearbeitungsvertrag (nach DSGVO: Auftragsverarbeitungsvertrag, AVV) ist nötig, sobald wir Personendaten in Ihrem Auftrag bearbeiten – im Hosting und Betrieb also praktisch immer, bei reiner Entwicklung mit Testdaten meist nicht. Welche Daten wir konkret bearbeiten, hängt von der Lösung ab und wird im Vertrag festgehalten. In Entwicklung und Betrieb gilt Privacy by Design: Datensparsamkeit, ein Zugriffskonzept nach dem Prinzip der minimalen Rechte, Verschlüsselung bei der Übertragung, verschlüsselte Backups, getrennte Umgebungen und keine produktiven Personendaten in Entwicklungs- und Testsystemen. Unsere technischen und organisatorischen Massnahmen sind dokumentiert und können Sie einsehen.
Nach Vertragsende werden Ihre Daten exportiert und übergeben, anschliessend im Standard innert 30 Tagen gelöscht – mit schriftlicher Bestätigung. Bei einer Datenschutz-Folgenabschätzung oder einer Vorabkontrolle nach kantonalem Recht liefern wir die technische Zuarbeit. Und wenn Sie wissen wollen, welche Daten Ihre bestehende Website heute an Dritte sendet – Tracking, Schriften, Karten, Einbettungen –, analysieren wir das und zeigen, was sich ändern sollte.
Wie schützen Sie unsere Systeme und wie gehen Sie mit Sicherheitsvorfällen um?
Sicherheit ist Teil von Entwicklung und Betrieb, nicht ein Zusatz: Mehrfaktor-Authentisierung, wo immer möglich, minimale Rechte, verschlüsselt verwaltete Schlüssel und Passwörter, getrennte Umgebungen, geprüfte Abhängigkeiten und zeitnahe Updates. Bei einem Vorfall gilt ein definierter Ablauf: Eindämmen, Sie unverzüglich informieren, beheben, dokumentieren.
MehrWeniger
Zugänge zu Ihren Systemen sind personalisiert, wo immer möglich mit Mehrfaktor-Authentisierung geschützt und werden beim Austritt von Mitarbeitenden sofort entzogen. Administrative Zugriffe sind auf wenige Personen beschränkt und nachvollziehbar. Passwörter, API-Schlüssel und andere Geheimnisse liegen nie im Code, sondern in einem dafür vorgesehenen System. Jede Änderung durchläuft ein Code Review, Abhängigkeiten werden automatisch auf bekannte Schwachstellen geprüft, und kritische Sicherheitsupdates spielen wir im Standard innert 48 Stunden ein. Für höhere Schutzbedürfnisse führen wir Security Reviews durch und organisieren auf Wunsch externe Penetrationstests.
Kommt es trotzdem zu einem Vorfall, greift ein festgelegter Prozess: Erkennung über Monitoring und Alarmierung, Eindämmung, Information an Sie innert 24 Stunden mit einer benannten Ansprechperson, Behebung, Wiederherstellung und anschliessend ein schriftlicher Bericht mit Ursache und Massnahmen. Bei Meldepflichten gegenüber dem EDÖB oder der kantonalen Datenschutzstelle unterstützen wir Sie mit den nötigen Angaben. Unsere Sicherheitsmassnahmen erhalten Sie dokumentiert – etwa für eine Anbieterprüfung.
Ist Woop Technology nach ISO 27001 zertifiziert?
Nein. Woop Technology selbst ist nicht nach ISO 27001 zertifiziert; wir achten aber in der Regel darauf, dass die Partner, die unsere Infrastruktur bereitstellen, entsprechend zertifiziert sind.
MehrWeniger
Die Unterscheidung ist uns wichtig, weil sie in Anbieterprüfungen oft verwischt wird: Die Zertifizierung des Rechenzentrums deckt die physische Sicherheit und den Betrieb der Infrastruktur ab. Für alles, was darüber liegt – die Anwendung, die Zugänge, den Entwicklungsprozess, den Umgang mit Ihren Daten –, sind wir verantwortlich, und dafür gilt keine fremde Zertifizierung.
Was wir Ihnen stattdessen liefern: Ein dokumentiertes Sicherheitskonzept, die Liste der technischen und organisatorischen Massnahmen, ausgefüllte Sicherheitsfragebögen Ihrer Organisation und eine Selbstdeklaration für Vergabeverfahren.
Welche Rechte erhalten wir am Quellcode, und welche Dokumentation wird übergeben?
Ihnen. Sie erhalten den vollständigen Quellcode und die Dokumentation, uneingeschränkte Nutzungsrechte und dürfen den Code selbst oder durch Dritte weiterentwickeln.
MehrWeniger
Den vollständigen Quellcode erhalten Sie im Standard bei Vertragsende ohne Zusatzentgelt zusammen mit der Dokumentation – als vollständigen Stand ohne Versionshistorie, mit dem Sie oder ein anderer Anbieter weiterentwickeln können; bei einem reinen Entwicklungsprojekt also mit dessen Abschluss. Wer während der Laufzeit Einblick wünscht, kann ein Spiegel-Repository mit lesendem Zugriff beauftragen, das wir bei jedem Release nachführen – ein eigener Aufwand, der separat verrechnet wird. Unsere eigenen, wiederverwendeten Komponenten sind als solche gekennzeichnet: Daran erhalten Sie ein nicht-exklusives, unbefristetes Nutzungsrecht im Rahmen Ihrer Lösung – einschliesslich des Rechts, sie zu ändern und Dritte damit zu beauftragen – sowie ihren Quellcode im eingesetzten Stand. Eingesetzte Open-Source-Komponenten dokumentieren wir mit ihren Lizenzen, sodass Sie jederzeit wissen, was in Ihrer Lösung steckt.
Die Dokumentation umfasst Einrichtung, Architektur, Schnittstellen und Betrieb – geschrieben für Menschen, die das System noch nie gesehen haben.
Können wir unsere Lösung später an einen anderen Anbieter übergeben?
Nein. Standardtechnologien, Ihr Code, exportierbare Daten und vollständige Dokumentation bedeuten: Ein anderer Anbieter oder Ihre interne IT kann übernehmen.
MehrWeniger
Was das konkret heisst: Ihre Daten lassen sich vollständig exportieren, in den Formaten, die die eingesetzten Technologien vorsehen – Datenbank-Dumps, strukturierte Exporte, Dateien im Original. Schnittstellen sind dokumentiert. Die Anwendung ist containerisiert; mit dem Code erhalten Sie die zugehörigen Container-Definitionen, sodass Sie eigenständig neue Versionen bauen können. Ein Betriebshandbuch beschreibt die Systemanforderungen und Empfehlungen für den Betrieb. Und wir bauen keine Abhängigkeiten von nicht übertragbaren Bausteinen ein.
Ein Wechsel läuft als geordnete Übergabe mit einer Übergangsphase, in der wir dem neuen Anbieter Fragen beantworten. Dafür verrechnen wir den effektiven Aufwand zum normalen Stundensatz – eine «Exit-Gebühr» gibt es nicht. Für den Fall, dass wir selbst ausfallen, gilt: Die Dokumentation ist aktuell, jedes System ist bei uns mehreren Personen bekannt, und auf Wunsch vereinbaren wir ein Spiegel-Repository oder eine Hinterlegung des Codes bei einem Treuhänder. Bei Vertragsende erhalten Sie Code, Daten, Dokumentation und eine Löschbestätigung für alles, was bei uns verbleibt.
Ist nach Projektabschluss ein Wartungsvertrag erforderlich, oder können wir Sie auch bei Bedarf beauftragen?
Ein Wartungsvertrag ist keine Pflicht. Sie können uns bei Bedarf beauftragen, Hosting, Wartung und Weiterentwicklung getrennt vergeben oder ganz wechseln. Wir empfehlen einen Wartungsvertrag grundsätzlich, weil ungewartete Software mit der Zeit zu einem Sicherheitsrisiko werden kann.
MehrWeniger
Nach dem Projekt können Sie unter anderem entscheiden, ob wir die Lösung vollständig betreiben; ob wir die Wartung übernehmen, während das Hosting bei Ihrem bisherigen Anbieter bleibt; ob Sie uns nur bei Bedarf für Weiterentwicklungen beauftragen, etwa über ein Stundenkontingent; oder ob Ihre interne IT beziehungsweise ein anderer Anbieter übernimmt – mit Übergabe, Schulung und einer Übergangsphase, in der wir für Fragen erreichbar bleiben.
In jedem Fall erhalten Sie zum Projektabschluss die vollständige Dokumentation. Ihr eigenes Entwicklungsteam unterstützen wir nach der Übergabe auf Wunsch weiter, und wir schulen Ihre Mitarbeitenden – Redaktion, Administration oder Entwicklung – so, dass sie die Lösung eigenständig bedienen und pflegen können.
Frage nicht dabei?
Im Erstgespräch klären wir Ihre offenen Fragen und die nächsten sinnvollen Schritte.