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Woop Technology
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Case Study | Kunst & digitales Werkverzeichnis

Aus einer Bildersammlung wurde ein Werkverzeichnis, das Galerie, Suchmaschinen und Empfehlungen speist.

Für den Künstler Ralph D. Woop haben wir 98 Werke aus den Jahren 2012 bis 2026 erstmals als Daten erfasst: Mit dauerhafter Werknummer, Stammdaten, zweisprachigen Texten und einer eigenen Klassifikation nach Motiv, Stimmung und Komposition.

Aus diesem Datenmodell entstehen die Galerie, 196 Werkseiten auf Deutsch und Englisch, die strukturierten Daten für Suchmaschinen und KI‑Systeme und Empfehlungen für ähnliche Werke, die es ohne die Aufbereitung nicht gäbe.

Startseite von Woop Art auf einem Laptop
Galerie von Woop Art auf einem Smartphone
Projektfakten
Auftraggeber
Ralph D. Woop
Branche
Kunst, Atelier & Galerie
Sprachen
Deutsch, Englisch
Status
Live | in laufender Betreuung
Projektzeitraum
Juni – Juli 2026
Projektvolumen
CHF 10'000–15'000
Unsere Rolle
  • Strategie & Informationsarchitektur
  • UX/UI Design
  • Individuelle Webentwicklung
  • Werkdatenmodell & Mehrsprachigkeit
  • SEO & strukturierte Daten
  • Consent Management
  • Hosting & technische Betreuung

Die Kunstwerke, die Werkfotografien und die fachlichen Werkangaben stammen vom Künstler.

Projektstandort auf der Karte
Punktraster-Karte von Europa: Deutschland hervorgehoben, darin der Kundenstandort Stuttgart
Standort

Stuttgart, Deutschland

Betreuung aus Alt St. Johann (CH‑SG), Projektstandort Stuttgart.

Ausgangslage

Eine Website für Bilder, aber kein Werkverzeichnis

Das Werk von Ralph D. Woop umfasst Cyanotypien aus den Jahren 2012 bis 2016 und Pyrographien seit 2017: Porträts, sakrale Motive, Hommagen, Auftragsarbeiten und Serien. Manche Werke sind erhältlich, andere reserviert, in Privatsammlungen oder nicht verkäuflich.

Die erste Website entstand vor über zehn Jahren mit einem einfachen Auftrag: Die Bilder sollten schnell öffentlich zu sehen sein. Das leistete sie. Die Werke standen als Bildlisten in zwei Rubriken nach Technik, zu jedem nur Titel und Masse als Bildunterschrift.

Für alles Weitere fehlte die Grundlage. Kein Werk hatte eine eigene Adresse, die Seite gab es nur auf Deutsch, und Suchmaschinen fanden ausser den Bildern kaum etwas, das sie einordnen konnten. Kontaktformular und Besucherstatistik waren seit 2021 abgeschaltet, weil Einwilligungen technisch nicht abgebildet waren. Und jedes neue Werk bedeutete eine Änderung im Code.

Die neue Website sollte
  1. 01den Werkbestand als Daten erfassen, mit Titeln, Texten, Attributen und Kategorien je Werk
  2. 02zweisprachig werden, bis zu übersetzten und abgenommenen Werktiteln
  3. 03jedes Werk einzeln für Suchmaschinen und KI‑Systeme auffindbar machen
  4. 04die Kunst in einer Ausstellungsatmosphäre zeigen
  5. 05Anfragen ermöglichen, die zur Verfügbarkeit eines Werks passen
  6. 06neue Werke aufnehmen, ohne dafür Seiten entwickeln zu müssen

Wie wird aus einer Bildersammlung ein Werkbestand, den Menschen, Suchmaschinen und KI-Systeme gleichermassen lesen können?

Datenmodell

Vom Bild zum Datensatz

Werknummer

RDW-CYA-002… RDW-PYR-103

Fortlaufend über beide Techniken, das Kürzel nennt die Technik.

Am Anfang stand keine Gestaltung, sondern eine Inventur. Jedes der 98 Werke erhielt eine Werknummer, die über beide Techniken fortläuft und nie neu vergeben wird, auch nicht, wenn ein Werk entfernt wird. Links und Zertifikate, die auf eine Nummer zeigen, bleiben so gültig.

Zu jeder Nummer gehört ein Datensatz: Technik, Entstehungsjahr, Masse, Format, Ausrichtung, Verfügbarkeit und Kategorien, einmal erfasst und für beide Sprachen gemeinsam. Titel, Kurz- und Langbeschreibung, Material und Alt-Text werden je Sprache gepflegt.

Wo eine Angabe fehlt, steht sie als bewusst offen im Datensatz, nicht als vergessenes Feld. Der Unterschied ist prüfbar: Fehlt eine Übersetzung oder ist eine Werknummer vertippt, wird das in einer automatisierten Prüfung erkannt, und der Fehler gelangt nie in Produktion.

Projektumfang auf einen Blick

Ein Werkbestand, einmal erfasst: Galerie, Werkverzeichnis, Werkseiten, strukturierte Daten und Empfehlungen lesen alle aus denselben Datensätzen.

98Werkemit dauerhafter Werknummer erfasst
6Merkmale je Werkerarbeitet für die Empfehlungen
196Werkseitenaus Werkdaten und Texten erzeugt
214URLs in der Sitemapaus dem Bestand erzeugt

Ein Datensatz, viele Ausgaben

Zentrale Werkdaten

Einmal erfasst

Ein Datensatz je Werk, für beide Sprachen gemeinsam

  • Werknummer
  • Bild
  • Technik
  • Jahr
  • Masse
  • Verfügbarkeit
  • Klassifikation

Texte je Sprache

Redaktionell gepflegt

Deutsch und Englisch, für jedes Werk einzeln

  • Titel
  • Beschreibung
  • Material
  • Alt-Text

Automatisch erzeugt

Vor Freigabe geprüft

Für jedes Werk aus Werkdaten und Texten erzeugt, vor der Veröffentlichung geprüft und freigegeben

  • Werkseite DE und EN
  • Eintrag im Werkverzeichnis
  • Platz in der Galerie
  • Metadaten
  • Strukturierte Daten
  • Sitemap-Eintrag
  • Ähnliche Werke
  • Weiterleitung der Werknummer
Zentrale Datenhaltung und automatisierte Prüfungen

Jedes der 98 Kunstwerke besitzt einen zentralen Datensatz mit einer eindeutigen Werknummer. Die Grunddaten werden von beiden Sprachversionen verwendet, während Titel, Beschreibungen und weitere redaktionelle Texte sprachspezifisch gepflegt werden.

Aus diesen Daten erzeugt die Anwendung insgesamt 196 Werkseiten sowie die zugehörigen Verzeichniseinträge, Galeriepositionen, Metadaten und internen Verknüpfungen.

Fehlen erforderliche Übersetzungen oder enthalten die Daten ungültige Zuordnungen, wird das in einer automatisierten Prüfung erkannt, und der Fehler gelangt nie in Produktion. Geprüft werden unter anderem Werknummern, Übersetzungen und werkbezogene Zuordnungen, bei jeder Änderung (Push und Pull Request).

So lassen sich Datenfehler bereits vor der Veröffentlichung erkennen.

Neue Werke ohne neue Seiten

Ein neues Werk ist ein neuer Datensatz. Werkseiten in beiden Sprachen, der Eintrag im Werkverzeichnis, Metadaten, strukturierte Daten, Sitemap-Eintrag und die Empfehlungen entstehen daraus; entwickelt wird dafür nichts. Der Künstler füllt für jedes neue Werk ein Erfassungsformular mit allen nötigen Angaben aus, und wir pflegen sie im Rahmen der Betreuung passend zum Datenmodell ein. Ein CMS braucht es dafür nicht.

Mehrsprachigkeit & Auffindbarkeit

Jedes Werk mit eigener Adresse, in zwei Sprachen, für Menschen und Maschinen

Einzelne Werke und ihre Informationen waren vorher nicht auffindbar. Menschliche Besucher konnten die Werke zwar betrachten, aber Maschinen konnten einzelne Bilder kaum identifizieren und die Seite nicht sinnvoll indexieren. Heute hat jedes der 98 Werke zwei eigene Seiten, eine deutsche und eine englische, jede mit eigenem Titel, eigener Beschreibung und eigener Adresse.

Für KI‑Systeme zählt dasselbe wie für Suchmaschinen, nur strenger: Inhalt, der ohne JavaScript im HTML steht, und eindeutig benannte Dinge. Beides ist hier die Grundlage, nicht ein Zusatz.

214URLs in der Sitemapvorher keine Werkadresse
196Werkseitenje Werk Deutsch und Englisch
98Werke als VisualArtworkstrukturiert ausgezeichnet
6Schema.org-Typenüber stabile Kennungen verbunden

Übersetzt, nicht übertragen

Deutsch
/de/werkverzeichnis/knechtschaft
Englisch
/en/catalogue/servitude

Zweisprachig heisst hier mehr als eine zweite Oberfläche. Alle 98 Werktitel wurden einzeln übersetzt und vom Künstler abgenommen, denn ein Titel ist Teil des Werks und keine Beschriftung. Wo ein Titel schon englisch ist oder ein Eigenname, bleibt er stehen.

Auch die Adressen sind übersetzt, nicht nur ihr Sprachkürzel:

Canonical-, hreflang- und x-default-Angaben verbinden beide Fassungen, und Besucher wechseln zwischen ihnen, ohne das Werk zu verlieren.

Ein Verzeichnis, das zuerst für Maschinen gebaut ist

Die Galerie lädt ihre Werke schrittweise nach und zeichnet die Museumswand im Browser. Für Besucher ist das der richtige Weg. Ein Crawler, der kein JavaScript ausführt, sähe davon kaum etwas.

Deshalb gibt es das Werkverzeichnis: Alle 98 Werke auf einer Seite, im ausgelieferten HTML, jedes mit Vorschaubild, Jahr, Werknummer, Verfügbarkeit und einem Link auf seine Werkseite. Gebaut ist es in erster Linie für Suchmaschinen und KI‑Systeme. Für Menschen ist es der schnellste Weg zu einem bestimmten Werk.

Strukturierte Daten und Sitemap

Woop Art verwendet sechs Schema.org‑Typen: Person, WebSite, BreadcrumbList, VisualArtwork, CollectionPage und CreativeWork. Werk, Künstler und Website tragen feste Kennungen und verweisen aufeinander, damit eine Suchmaschine oder ein Sprachmodell sie als dieselben Dinge wiedererkennt.

Alle 98 Werke sind als VisualArtwork ausgezeichnet, mit Technik, Material, Werknummer und, wo dokumentiert, den Abmessungen.

Die Sitemap entsteht aus dem aktuellen Bestand und umfasst 214 URLs, davon 196 Werkseiten. Ihr Änderungsdatum folgt dem Inhalt: Eine rein technische Veröffentlichung meldet nicht jede Seite als geändert.

Datenanreicherung & Empfehlungen

Ähnliche Werke: Möglich durch Datenanreicherung

Manche Anforderungen und Ideen ergeben sich erst im Prozess. Geänderte oder neue Anforderungen und Prioritäten bilden wir schnell ab und reagieren darauf. Die Empfehlungen sind so ein Fall: Sie standen auf keiner Anforderungsliste. Möglich wurden sie, weil die Werke nach der Aufbereitung vergleichbar waren.

Zu den Grunddaten des Künstlers, also Bild, Titel, Technik und Jahr, kam für jedes Werk eine zweite Ebene hinzu: Motiv, Stimmung, Farbigkeit, Komposition, Serie und ob es ein Original oder eine Hommage ist. Diese Merkmale gab es vorher nirgends. Sie sind aus den Bildern erarbeitet und stehen in festen Wertelisten, damit zwei Werke dieselbe Sprache sprechen.

Darauf rechnet eine eigene Logik mit acht gewichteten Merkmalen, und jede Werkseite schlägt passende Arbeiten vor und nennt den Grund.

Cross-Selling ohne das Selling

Wer bei einem Porträt hängen bleibt, findet weitere Porträts; wer eine Serie entdeckt, ihre übrigen Teile. Besucher bewegen sich innerhalb ihres eigenen Geschmacks durch die Sammlung, statt zur Liste zurückzukehren.

Besonders zählt das bei Werken, die nicht erhältlich sind: Dort führt die Empfehlung zu vergleichbaren Arbeiten, statt dass der Besuch endet.

Zwei Beispiele von woop-art.de

Mona Lisa
Pyrographie, Hommage an da Vinci
  • Jack Sparrow II | Motiv: Porträt – Ikone
  • Amy Winehouse | Motiv: Porträt – Ikone
  • Bowie | Motiv: Porträt – Ikone
  • Elvis | Motiv: Porträt – Ikone
Ruinen
Cyanotypie, Teil einer Serie
  • Ruinen II | Serie: Ruinen
  • Ruinen – Studie II | Serie: Ruinen
  • New Age | Motiv: Landschaft & Architektur
  • Auf der Suche nach Atlantis

Die ersten vier Vorschläge der jeweiligen Werkseite, mit dem Grund, den die Seite dazu nennt. Nicht jeder Vorschlag hat einen benannten Grund; dann tragen ihn mehrere kleinere Übereinstimmungen.

Wie die Ähnlichkeit berechnet wird

Acht Merkmale mit festem Gewicht: Serie 5, Hauptmotiv 4, geteilte Motive 3, Technik 2,5, Komposition 2, Farbigkeit 1,5, Stimmung 1,5 und der Bezug (Original oder Hommage) 1.

Gerechnet wird gegen das, was das betrachtete Werk selbst trägt. Ein Werk ohne Serie wird deshalb nicht schlechter verglichen als eines mit.

Das Ergebnis ist deterministisch: Solange die Sammlung gleich bleibt, zeigt jede Werkseite dieselben Vorschläge in derselben Reihenfolge; bei Gleichstand entscheidet die Werknummer. Kommen neue Werke hinzu, können sich die Vorschläge innerhalb der erweiterten Sammlung ändern.

Die Klassifikation ist ein Bestand für sich: Auf ihr liessen sich weitere Zugänge bauen, etwa Themenräume nach Motiv oder Stimmung.

Nächster Schritt

Haben Sie einen Bestand, der Struktur braucht?

Wir schauen uns an, was vorhanden ist, und sagen, welche Struktur daraus entstehen kann – bevor gestaltet wird.

Galerie & Gestaltung

Ein Ausstellungsraum im Browser

Nicht jeder Besucher sucht ein bestimmtes Werk. Für alle, die sich umsehen wollen, gibt es die Galerie: Eine Museumswand, an der man sich am Desktop seitlich entlangbewegt, mit den Werken in ihren echten Seitenverhältnissen. Auf dem Telefon führt eine eigene, vertikale Bildanordnung durch dieselbe Sammlung.

Die Gestaltung verbindet die Atmosphäre eines historischen Ateliers mit der Ruhe eines Galerieraums: Nachtblau statt Weiss, Gold für Aktionen und Beschriftungen, eine leichte Serifenschrift für Überschriften, und Buttons ohne Rundung, gerade gefasst wie ein Bilderrahmen.

Zugang 01

Die Galerie als digitales Ausstellungserlebnis

Die interaktive Galerie überträgt die Atmosphäre eines Ausstellungsraums in den Browser. Auf grösseren Bildschirmen bewegen sich Besucher horizontal entlang einer virtuellen Museumswand.

Digitale Galerie von Woop Art am Desktop
Die Desktop-Galerie: Wandstrukturen, Passepartouts und Beleuchtung rahmen die Werke, ohne mit ihnen zu konkurrieren.
Zugang 02

Das Werkverzeichnis für die gezielte Suche

Das Werkverzeichnis bietet einen direkten Zugang zur gesamten Sammlung. Von jedem Eintrag gelangen Besucher direkt zur zugehörigen Werkseite.

Das Werkverzeichnis von Woop Art am Desktop: Werke mit Vorschaubild, Werknummer und Verfügbarkeit
Der Bestand als Liste – Vorschaubild, Titel, Entstehungsjahr, Werknummer und Verfügbarkeit je Arbeit.

Desktop und Mobil: zwei eigene Führungen

Desktop
Mobil
Nutzerführung

Desktop: horizontal entlang der Museumswand

Mobil: vertikal, mit eigener Bildanordnung

Bilder

Desktop: in ihren tatsächlichen Seitenverhältnissen

Mobil: mit angepassten Bildausschnitten

Gestaltung

Desktop: Wand, Boden, Licht und Rahmen entstehen im Browser

Mobil: dieselbe Bildsprache wie am Desktop

Das Designsystem

Farben
HexVerwendung
  • #08111B
    Seitengrundtenant-rdw gradient
  • #0B1B2A
    Karten, Menüs, Dialogerdw-bg-card
  • #7A5E3A
    Primäraktion (Verlauf)gradient-rdw-gold-button
  • #B08A57
    Akzent: Beschriftungen, Linksrdw-gold-main
  • #CBB28A
    Links beim Überfahrenrdw-gold-soft
  • #F3EEE6
    Überschriftenrdw-text-primary
  • #D8D0C4
    Fliesstextrdw-text-secondary
  • #A9A39A
    Nebentextrdw-text-muted
Schrift

Auf der Suche nach Atlantis

Cormorant Garamond · Überschriften

Pyrographie auf Holz, 60 × 40 cm

Inter · Fliesstext

Werkverzeichnis

Inter · Beschriftungen

Ecken und Flächen
  • 0px | Buttons, Karten
  • 4px | Dialoge, Bildkacheln
  • Seitengrund
  • Karte mit Goldkante
Buttons
Primär0px
Standard
Hover
Fokus
Deaktiviert
Sekundär0px
Standard
Hover
Fokus
Deaktiviert
Umriss0px
Standard
Hover
Fokus
Deaktiviert
Textlink–
Standard
Hover
Fokus
Deaktiviert

Im Blatt verkleinert: Im Projekt sind die Buttons 56 px hoch, mit 13 px Schrift (Umriss 12 px). Fokus: 2 px Gold mit 4 px Abstand. Deaktiviert: Halbe Deckkraft.

Kontrast

Werkverzeichnis

5,98:1
#B08A57 | #08111BGold auf dem Seitengrund, Text jeder Grösse

Galerie entdecken

5,26:1
#F6EFE2 | #7A5E3ABeschriftung an der hellsten Stelle des Verlaufs

Berechnet nach WCAG 2.2 (relative Leuchtdichte) aus den Farbwerten des Projekts. Beide Paare liegen über den 4,5:1 für normalen Text; im Lichtschein oben links auf der Seite sinkt der Wert für Gold auf 5,33:1. Das ist ein Nachweis für diese Farbpaare, nicht für die Barrierefreiheit der ganzen Website.

Ein Ausstellungsraum, der im Browser entsteht

Die virtuelle Museumswand ist kein statisches Hintergrundbild. Wand, Boden, Sockelleisten, Beleuchtung und Bilderrahmen entstehen im Browser – aus Farbverläufen, Schatten, Lichtkegeln und ausgewählten Materialtexturen. Das Bühnenbild wird auf einer Zeichenfläche (Canvas) dargestellt; die Kunstwerke bleiben davor eigenständige, anklickbare Elemente.

Dadurch lassen sich Kunstwerke mit unterschiedlichen Formaten und Rahmen innerhalb derselben Umgebung präsentieren. Eine eigene Layoutlogik berücksichtigt ihre tatsächlichen Seitenverhältnisse und ordnet sie zu ausgewogenen Reihen an.

Auch die mobile Darstellung verwendet eine eigene Bildanordnung und angepasste Bildausschnitte.

Schicht wählen, um sie hervorzuheben

Kunstwerk

06 / 06

Bleibt ein eigenständiges, anklickbares Element vor der Zeichenfläche.

Schematische Nachzeichnung, keine Bildschirmaufnahme, Farbverläufe, Schatten, Lichtkegel, Materialtexturen

Zwei Schaffensphasen, eine Sammlung

Die Werke teilen sich entlang der Biografie: Cyanotypien bis 2016, Pyrographien seit 2017. Die alte Website trennte sie in zwei Rubriken, und nach Jahr sortiert hätten 47 Pyrographien vor der ersten Cyanotypie gestanden.

Die Reihenfolge ist deshalb kuratiert, aber nur am Anfang: Zehn vom Künstler gewählte Werke eröffnen die Galerie, danach wechseln sich die Techniken automatisch ab. Weil neue Werke heute ausschliesslich Pyrographien sind, hält sich die Balance so von selbst. Eine von Hand gepflegte Liste würde mit jedem neuen Werk wieder kippen.

Werkseiten & Anfragen

Alle Angaben zu einem Werk und ein Anfrageweg, der zur Verfügbarkeit passt

Jedes Kunstwerk besitzt eine eigene Detailseite, auf der die visuelle Präsentation mit den zugehörigen Werkangaben verbunden wird.

Je nach Arbeit werden unter anderem Titel, Entstehungsjahr, Technik, Material, Abmessungen, Werknummer, Verfügbarkeit und Hintergrundinformationen dargestellt.

Besucher können zwischen den Werken navigieren, verwandte Arbeiten entdecken oder direkt eine Anfrage stellen.

  1. 01

    Werkverzeichnis

    Der Besucher überblickt die Sammlung mit Vorschaubild, Werknummer und Verfügbarkeit.

  2. 02

    Individuelle Werkseite

    Er liest die vollständigen Werkangaben und die Hintergrundinformationen zur Arbeit.

  3. 03

    Direkte Anfrage

    Er nimmt Kontakt auf – Werknummer und Art der Anfrage sind bereits übernommen.

Werkdetailseite von Woop Art am Desktop

Die Werkseite verbindet eine grossformatige Bilddarstellung mit strukturierten Werkangaben und einer direkten Kontaktmöglichkeit.

Mehr als die Hälfte der Werke ist nicht erhältlich: 57 von 98 sind in Privatsammlungen oder nicht verkäuflich. Eine Kaufschaltfläche wäre dort eine Sackgasse. Der Anfrageweg richtet sich deshalb nach dem Status des Werks.

Fünf Verfügbarkeiten, zwei Wege
Werk anfragen
Die Anfrage gilt genau diesem Werk. Werknummer und Art der Anfrage sind bereits übernommen; niemand muss das Werk im Formular beschreiben.
  • Erhältlich
  • Auf Anfrage
  • Reserviert
Termin für ähnliches Werk anfragen
Ist ein Werk vergeben, fragt der Besucher nach einem vergleichbaren. Das betrachtete Werk geht als Referenz mit.
  • Privatsammlung
  • Nicht verkäuflich

Beide Wege kommen per E-Mail an, mit Werktitel, Werknummer und Art der Anfrage im Betreff.

Technik & Betrieb

Individuell entwickelt und langfristig betreut

Woop Art wurde als individuelle Webanwendung entwickelt und als eigenständiger Container bereitgestellt. Dadurch lässt sie sich unabhängig von einer bestimmten Website-Plattform betreiben und bei Bedarf auf eine andere geeignete Hosting-Infrastruktur übertragen.

Auch nach der Veröffentlichung übernehmen wir die technische Betreuung: Wartung der Anwendung, kontrollierte Veröffentlichungen und die Weiterentwicklung der eingesetzten Komponenten. Datenschutz, Zugänglichkeit und der langfristige Betrieb wurden bereits bei der Entwicklung berücksichtigt.

Betriebsdaten

  1. 01AnwendungNext.js, React, TypeScript
  2. 02AuslieferungVersioniertes Container-Image, mehrstufig gebaut
  3. 03PrüfungenAutomatisierte Typ- und Build-Prüfungen
  4. 04PaketePrivate Paketverwaltung
  5. 05DeploymentKontrolliert, mit Rückkehr auf eine vorherige Version
  6. 06E-MailAmazon SES für Kontaktanfragen

Einwilligungen

Auf der alten Website waren Kontaktformular und Besucherstatistik abgeschaltet, weil Einwilligungen technisch nicht abgebildet waren. Woop Art nutzt heute unser eigenes Consent-Management: Analysedienste laden erst nach Zustimmung, jede Entscheidung wird mit Version und Zeitpunkt protokolliert, und Besucher können sie jederzeit ändern.

Nachweise

Zugänglichkeit über die visuelle Gestaltung hinaus

Die Website berücksichtigt unterschiedliche Bedürfnisse und Nutzungssituationen. Dazu gehören die Bedienung mit assistiven Technologien, die Anpassung von Bewegungsanimationen an die Systemeinstellung für reduzierte Bewegung sowie die Möglichkeit, Inhalte auf mobilen Geräten zu vergrössern.

Bei der Entwicklung wurden unter anderem semantisches HTML, zweisprachige Screenreader-Texte, Alternativtexte für die Kunstwerke und zugängliche Formularbeschriftungen berücksichtigt.

Das Werkverzeichnis und die Werkseiten sind zudem ohne JavaScript navigierbar.

Entwicklung, Deployment und technische Wartung

Die Anwendung wird in einem eigenen Repository entwickelt und als versioniertes Container-Image ausgeliefert.

Der anwendungsspezifische Quellcode wird getrennt von den wiederverwendbaren Komponenten von Woop Technology verwaltet.

Dadurch lässt sich ein abgeschlossener Quellcodestand der Anwendung bereitstellen, ohne Bestandteile anderer Kundenprojekte einzuschliessen.

Ergebnis

Ein Werkbestand als Daten, und alles Sichtbare entsteht daraus

Heute liegt der Werkbestand als Daten vor, und alles Sichtbare entsteht daraus: Die Galerie, das Werkverzeichnis, 196 Werkseiten in zwei Sprachen, die strukturierten Daten und die Empfehlungen. Neue Werke kommen als Datensatz hinzu, nicht als neue Seite.

Von der Ausgangslage zum Ergebnis

Werkbestand als Daten
98 Werke mit dauerhafter Werknummer, Stammdaten und Klassifikation.
Zweisprachigkeit
Alle Werktitel und Texte auf Deutsch und Englisch, bis in die Adressen.
Auffindbarkeit
Eine Seite je Werk und Sprache, ein Werkverzeichnis im HTML, 98 Werke als VisualArtwork ausgezeichnet.
Ausstellungsatmosphäre
Eine Galerie mit virtueller Museumswand und eigenem Designsystem.
Anfragen
Ein Anfrageweg je Verfügbarkeit, die Werknummer ist bereits übernommen.
Erweiterbarkeit
Ein neues Werk ist ein Datensatz; Seiten, Verknüpfungen und Metadaten entstehen daraus.
Dazugekommen: Empfehlungen
Ähnliche Werke mit Begründung, aus der Klassifikation, die im Projekt entstand.
Lighthouse Desktop | 7. August 2026
99

Performance

100

Accessibility

96

Best Practices

100

SEO

Die Werte stammen aus einer Lighthouse-Desktop-Messung vom 7. August 2026 und beziehen sich auf die geprüfte Seite zum Messzeitpunkt. Die Accessibility-Punktzahl basiert auf automatisierten Prüfungen und stellt keinen vollständigen Nachweis der WCAG-Konformität dar.

Kundenstimme
5 von 5 Sternen

Mir war wichtig, alle meine Kunstwerke an einem - in diesem Fall digitalen - Ort, zusätzlich zu physischen Ausstellungen, in einer passenden Umgebung zu präsentieren. Die digitale Galerie vermittelt die Atmosphäre eines Ausstellungsraums, wie ich ihn mir wünschen würde.

Mit der neuen Website kann ich meine Kunstwerke übersichtlich präsentieren und verwalten. Besonders gefällt mir, dass jedes Werk seinen eigenen Platz hat und sich neue Arbeiten einfach in die bestehende Sammlung integrieren lassen.

Bei der Entwicklung meiner Website war es mir wichtig, dass die Gestaltung zu meinen Werken passt und in eine entsprechend atmosphärische, digitale Galerie umgesetzt wurde, mit der ich meine Arbeiten auf meine eigene Weise präsentieren kann.

Die wunderbare persönliche Zusammenarbeit zeigt sich nun im Ergebnis eurer Arbeit.

Ralph D. WoopKünstler, Graphische Manufaktur